Gemeinnützige Baugenossenschaft eG. Soest




Die Gemeinnützige Baugenossenschaft eG. Soest wurde am 23.11.1924 in Soest gegründet. Ziel der Gründung war es, preisgünstigen Wohnraum zu erstellen. Die Wohnungsnot war zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Kriegsfolgen sowie der Weltwirtschaftskrise sehr groß. Gleichzeitig war die Bautätigkeit aufgrund der wirtschaftlichen Situation und der Inflation in Deutschland sehr gering.

Der Genossenschaftsgedanke war eine Perspektive, um einen Ausweg aus der Situation zu schaffen. Im ersten Jahr der Gründung traten 50 Mitglieder der Gemeinnützigen Baugenossenschaft eG. Soest bei. Schon im Jahr 1925 wurden die ersten Wohnhäuser an der Niederbergheimer Straße sowie in der Lindenstraße errichtet. In Zusammenarbeit mit der Reichsbahn, die für ihre zahlreichen Bediensteten Wohnungen benötigten – in Soest war in den 20er Jahren einer der größten Güter-Umschlagbahnhöfe Deutschlands – wurden ab dem Jahr 1926 zahlreiche Häuser im Soester Süden und Norden gebaut. Die Bautätigkeit endete im Jahr 1939 mit Beginn des 2. Weltkrieges. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Gemeinnützige Baugenossenschaft eG. Soest schon 211 Mitglieder.

Ab dem Jahr 1950 konnte der Wiederaufbau der durch den Krieg beschädigten Häuser beginnen und es wurden auch weitere neue Wohnhäuser gebaut. Heute verfügt die Gemeinnützige Baugenossenschaft eG. Soest mit 334 Mitgliedern über 65 Mietshäuser mit 281 Wohnungen und 70 Garagen sowie eine Geschäftsstelle in der Wigbold-von-Holte-Straße. In den vergangenen Jahren wurde mit der Modernisierung des Wohnungsbestandes im Hinblick auf eine Energieeinsparung sowie eine Komfortverbesserung begonnen. Zug um Zug werden auch in Zukunft die Wohnhäuser u.a. mit Wärmedämmputz, Energiesparfenstern sowie neuen elektrischen, sanitären und heiztechnischen Anlagen versehen.